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Hüftgelenk: Knorpelschaden und Arthrose

Hin und wieder treten Schmerzen in meiner Hüfte auf, oft nach dem Wandern. Dann kehrt aber wieder für ein paar Tage Ruhe ein. Mit der Hüfte stimmt etwas nicht. Vielleicht ein Knorpelschaden?

Bei der Behandlung von Knorpelschäden im Hüftgelenk haben sich in den vergangenen Jahren verschiedene Verfahren etabliert. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Befund und von der Schwere des Knorpelschadens ab. Führt ein Knorpelschaden auch zu Veränderungen am Knochen, an der Gelenkkapsel oder auch an Sehnen und Muskeln in Gelenknähe, dann sprechen wir von einer Arthose. Die Arthrose des Hüftgelenks wird Coxarthrose genannt.

Jede Therapieform, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist, wird im Orthopaedicum Frankfurt angeboten: von der Therapie mit Hyaluronsäure, über die arthroskopische Knorpeltherapie bis hin zum künstlichen Gelenkersatz durch eine Hüftendoprothese.

Knorpelschaden Hüftgelenk: Symptome

Ein leichter, beginnender Knorpelschaden im Hüftgelenk äußert sich in der Regel durch Schmerzen in der Leistengegend. Die Schmerzen können während oder auch nach einer Belastung der Hüfte auftreten. Oftmals sind es aber die zum Knorpelschaden führenden Faktoren, welche die Beschwerden verursachen, z.B. ein Hüftimpingement oder ein Labrumschaden. Insbesondere bei einem höhergradigen Knorpelschaden kommen Bewegungseinschränkungen hinzu: das Anziehen von Strümpfen und Schuhen ist oftmals erschwert.

Knorpelschaden Hüftgelenk: Diagnostik

Die Untersuchung des Hüftgelenks mittels klinischer Tests gibt erste Hinweise auf die Schmerzursachen im Hüftgelenk.

Zusätzliche Informationen liefert ein Röntgenbild und ggf. zusätzlich eine Magnetresonanztomographie (MRT). Die Größe der Knorpelläsion und auch mögliche Begleitveränderungen am Knochen, am Labrum und an den angrenzenden Strukturen können exakt beurteilt werden. Selten sind weitere Untersuchungen notwendig, um das Ausmaß des Gelenkschadens zu beurteilen.

Ob eine konservative oder operative Therapie sinnvoll ist, orientiert sich immer am Ausmaß und an der Lokalisation des Knorpelschadens.

Konservative Therapie

Bei einer leichten Schädigung des Gelenkknorpels im Hüftgelenk reichen oftmals Basismaßnahmen aus, um die Beschwerden im Alltag und im Beruf zu lindern. Hierzu zählen regelmäßige körperliche Bewegung, leichter Sport, Gewichtsreduktion und die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten. Auch Schuheinlagen können in vielen Fällen die Symptome lindern.

Zusätzlich kann die Therapie mit Hyaluronsäure hilfreich sein. Verschiedene Studien konnten die Wirksamkeit dieser Therapie bei einem beginnenden Knorpelschaden belegen. Die Hyaluronsäure wird mittels Spritze/Injektion in das Hüftgelenk eingebracht. Eine anschließende Schonung oder Entlastung des Gelenks ist nicht notwendig.

Weitere Informationen zur Therapie mit Hyaluronsäure finden Sie unter folgendem Link.

„Arthroskopischer Rundgang“ durch ein Hüftgelenk

Operative Therapie

Hüftarthroskopie bei Knorpelschaden – Knorpelregeneration – AMIC-Methode

Ein Knorpelschaden tritt oftmals in Kombination mit einem Hüftimpingement auf, welches dann in jedem Fall mit therapiert wird. Bei leichten und oberflächlichen Knorpelschäden reicht in der Regel eine arthroskopische Knorpelglättung (Abrasion) mit einem Shaversystem (rotierende Klinge) aus.

Liegt bereits ein tiefer Schaden mit freiliegendem Knochen vor, dann kann eine Mikrofrakturierung notwendig werden. Bei diesem Verfahren wird die knöcherne Oberfläche im Bereich des Knorpelschadens an mehreren Stellen mit einem spitzen Instrument eröffnet. Es kommt in der Folge zur Einschwemmung von Blutzellen, welche die Bildung eines Ersatz- oder Regeneratknorpels fördern.

Möglich ist auch das zusätzliche Einlegen einer Kollagenmembran in den Knorpeldefekt zur Induktion von Regeneratknorpel. Diese Therapieform wird als autologe matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC) bezeichnet. Die AMIC-Methode wird nur von wenigen spezialisierten Zentren, so auch im Orthopaedicum Frankfurt, angeboten.

Künstlicher Gelenkersatz: die Hüftendoprothese

Ist der Knorpelschaden bereits weit fortgeschritten ist eine der oben genannten Therapien oftmals nicht mehr sinnvoll. Der Einbau eines künstlichen Gelenks, einer Endoprothese, ist dann die beste Behandlungsoption.

Wir beraten unsere Patienten immer individuell, wann der beste Zeitpunkt für eine Operation ist und welche Art von Endoprothese eingebaut wird.

Weitere Informationen zum Thema „Hüftendoprothese“ finden Sie unter diesem Link.

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Zusammenfassung

Ein Knorpelschaden im Hüftgelenk äußert sich in der Regel durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in der Leistengegend. Eine klinische Untersuchung des Hüftgelenks und eine Röntgenuntersuchung liefern bereits die entscheidenden Hinweise für Ursache und Ausmaß des Knorpelschadens. Ist eine differenziertere Diagnostik notwendig, z.B. vor einer geplanten Operation, dann kann zusätzlich eine MRT-Untersuchung sinnvoll sein.

Zur Therapie eines Knorpelschadens stehen verschiedene konservative und operative Verfahren zur Verfügung. Welche Behandlung die Beste ist, hängt immer vom individuellen Befund ab.

Weitere Informationen zu Operationen, finden Sie auf der Seite "Operationen im Orthopaedicum Frankfurt".

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